STUNDENTAFEL

BAfEP Oberwart (ab 2016/17)

AUSBILDUNGSZIELE

Die Bundesbildungsanstalt für Elementarpädagogik in Oberwart ist eine höhere Schule, die an die 8. Schulstufe anschließt und fünf Schulstufen umfasst.
Aufgabe dieser Schule ist es…
… KindergartenpädagogInnen und ErzieherInnen an Horten auszubilden,
… den SchülerInnen jene Berufsgesinnung, jenes Berufswissen und jenes Berufskönnen zu  vermitteln, die für die Erfüllung der Erziehungs- und Bildungsaufgaben im Kindergarten und  im Hort erforderlich sind,
… die SchülerInnen zur Hochschulreife zu führen.
Intellektuelle und soziale Flexibilität, autonomes Denken, sprachliche Wendigkeit, Kreativität und Innovationsfreudigkeit werden durch schülerzentrierten Unterricht vermittelt.
Allgemeinbildende Gegenstände, eine breite Palette musischer Fächer und der umfassende Bereich der berufsspezifischen Ausbildung leisten einen wesentlichen Beitrag zur Persönlichkeitsbildung.

SCHULAUTONOME  SCHWERPUNKTSETZUNGEN

Die Bildungsanstalt für Elementarpädagogik Oberwart führt im Rahmen der Pflichtgegenstände zusätzlich zur Regelausbildung die schulautonomen Schwerpunkte Kommunikation und Sozialmanagement sowie Freizeit- und Erlebnispädagogik, von denen einer verpflichtend besucht werden muss.

Lehrplaninhalte des Schwerpunktes Kommunikation und Sozialmanagement

Einsichten in die Vielfalt von Sozialberufen erlangen, erste Erfahrungen in diversen Arbeitsfeldern wie z.B. Tagesheimstätten für Behinderte, Arbeit mit Randgruppen, Altenbetreuung etc. machen, entsprechendes Basiswissen in den Bereichen Kommunikation und Sozialmanagement erhalten.

Pflichtgegenstände

Körperkultur und Körperbewusstsein
Wahrnehmung, Kommunikation und Kreativität
Gesundheitsorientierte kommunikative Bewegungsförderung
Schlüsselqualifikationen im sozialen Feld
Management im sozialpädagogischen Bereich
Sozialpädagogische Praxis
Gesprächstechniken und Moderation


Lehrplaninhalte des Schwerpunktes Freizeit- und Erlebnispädagogik

Erlangung freizeitdidaktischer Fähigkeiten und sozialer Kompetenz zur Anleitung von Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen in wechselnden Gruppenformationen, Einblick in erweiterte Berufsfelder z.B. im Bereich der Gästebetreuung und Vereinstätigkeit, Gesundheits- und Ernährungsbewusstsein.

Pflichtgegenstände

Erlebte- Gelebte Natur
Erlebnisvielfalt Rhythmus
Freizeit - und Erlebnissport
Theorie der Freizeitwissenschaft
Didaktik der Freizeit- und Erlebnispädagogik
Praxis der Freizeit- und Erlebnispädagogik
Moderation, Performance, spezielle Textgestaltung


ZUSATZAUSBILDUNG

Zusatzausbildung zum Erzieher an Horten (Hortpädagogik)

Die Betreuung schulpflichtiger Kinder in der unterrichtsfreien Zeit wird durch die Berufstätigkeit der Eltern bzw. allein erziehender Eltern immer wesentlicher und umfasst nicht nur die Erledigung der Hausaufgaben, sondern in der Tätigkeit auch eine sinnvolle Freizeitgestaltung für Kinder im Schulalter.
Die Ausbildung zum Erzieher an Horten bedeutet eine echte Zusatzqualifikation, da die Betreuung in Horten und Tagesheimstätten lt. Kindergartengesetz nur von ausgebildeten HortpädagogInnen übernommen werden darf.
Horte betreuen Kinder im Alter von sechs bis vierzehn Jahren.
Tagesheimstätten können an bereits bestehenden Kindergärten im Nachmittagsbetrieb geführt werden und betreuen Kinder von drei bis zehn Jahren.

AUSBILDUNGSDAUER

5 Jahre
 

ABSCHLUSS

Reife- und Diplomprüfung

Die Reife- und Diplomprüfung berechtigt

- zur Berufsausübung als Kindergartenpädagoge / Kindergartenpädagogin in Kindergärten, Krippen,  Horten  oder  Tagesheimstätten

- zur Tätigkeit als Tagesmutter, in Familien oder sozialen Institutionen wie Krankenhäusern, Kinderdörfern  u.a.

- zur Tätigkeit im Tourismusbereich (Kinderbetreuung in Hotels, Thermentourismus, Skikindergarten) und diversen freizeitpädagogischen Berufsfeldern

- zur Tätigkeit in öffentlichen bzw. privaten Institutionen oder Firmen
(private Lernbetreuung, Lernhilfe, Betriebskindergärten, Kaufhäuser u.a.)

- zur Weiterbildung in sozialpädagogischen Berufsfeldern u.a. zur SozialpädagIn, SonderkindergartenpädagogIn, LogopädIn, Montessori – KindergartenpädagogIn, ErgotherapeutIn, DiplomsozialarbeiterIn u.a.

- zum Studium an Universitäten
- an Kunsthochschulen und Kunstakademien
- an Pädagogischen Hochschulen (Ausbildung zum/zur Volks-, Haupt-, Sonderschullehrer/in)
- an Kollegs und Fachhochschulen